Willkommen im Zeitalter der Fertiggerichte

Willkommen im Zeitalter der Fertiggerichte

Das Tempo unserer Welt erhöht sich Tag um Tag. Wofür man sich früher Zeit genommen hat, wird heute innerhalb weniger Minuten erledigt. Durch Computer, Smartphones und dem Internet ist es uns möglich geworden schneller und bequemer zu leben. Anders verhält es sich auch nicht beim Thema Essen. Gerade Studenten und ehrgeizige Karrieremenschen haben nur selten die Zeit und meist auch nicht  die Lust, sich in die Küche zu stellen und frische Produkte zu verarbeiten.

Fitnessgerichte – Schnell & Einfach?

Für wen Geld keine Rolle spielt, der gönnt sich in der Mittagspause ein saftiges Steak beim Gasthaus um die Ecke. Doch auf wen dies nicht zutrifft, der greift gerne zu den berühmt berüchtigten Fertigprodukten. Von Tiefkühlpizza über 5-Minuten-Terrinen bis hin zu vorgebackenen Brezeln – die industrielle Küche kennt keine Grenzen.  Ohne Zweifel, das vorgefertigte Essen hat durchaus seine Reize. Zum einem ermöglicht es eine enorme Zeitersparnis. Doch ein weiterer, nicht zu unterschätzender Punkt, ist die Tatsache, dass bei Fertigprodukte meist keine dreckige Küche zurückbleibt. Packung auf, Deckel ab und in die Mikrowelle oder den Ofen.

Gesunde Fertiggerichte?

Doch so schön dass alles klingen mag – Fertigprodukte können und sollten keine frische Küche ersetzen. Zum einem enthält zum Beispiel die vorgegarte Gemüselasagne nur noch einen Bruchteil der Vitamine, die sie bei frischer Zubereitung bieten würde. Diese werden dafür durch Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker ersetzt, die den Sinn für wirklich gutes Essen geradezu verderben können. Des Weiteren hat man es bei Fertigprodukten oft mit wahren Kalorienbomben zu tun. Verarbeitet wird, was der breiten Masse schmeckt und billig zu produzieren ist. Und das sind nicht gerade die frischen Kartoffeln vom Feld.

Wer wirklich nicht auf die vorgefertigten Produkte verzichten kann, sollte wenigstens versuchen, nicht nur zur Pizza und Lasagne zu greifen, sondern auch mal ein Auge auf die Gemüseabteilung zu werfen.  Hier finden sich meist noch die gesündesten Fertiggerichte – wenigstens ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.


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