Wer abnimmt, muss den Körper entgiften!

Wer abnimmt, muss den Körper entgiften!
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Beim Abnehmen gelangen Giftstoffe in den Blutkreislauf

Was hat es mit der Aus­sage „wer abn­immt, muss den Kör­p­er ent­giften“ auf sich? Einiges, wie wis­senschaftliche Stu­di­en zeigen kon­nten!

Studie zeigt: Bei Gewichtsver­lust kann die Giftkonzen­tra­tion im Kör­p­er steigen! Denn Schw­er­met­alle, Pes­tizide und andere Gifte gelan­gen wieder in den Blutkreis­lauf.

So fand man tat­säch­lich her­aus, dass übergewichtige Men­schen beim Abnehmen mit ein­er hohen Konzen­tra­tion von Giften, wie Schw­er­met­allen und Pes­tiziden in ihrem Kör­p­er zu kämpfen haben. Vor allem, wenn in kurz­er Zeit viel abgenom­men wird, sollte man deshalb seinen Kör­p­er beim Ent­giften unter­stützen.

Warum steigt die Konzentration der Schadstoffe im Körper beim Abnehmen an?

Das die Konzen­tra­tion der Schad­stoffe im Kör­p­er beim Abnehmen ansteigt, liegt vor allem an der Eigen­schaft von unserem Fettgewebe Gifte spe­ich­ern zu kön­nen. In unserem Kör­p­er wer­den Schad­stoffe unschädlich gemacht, indem sie vom Organ­is­mus in Fettzellen ein­ge­lagert wer­den. Vor allem wer sich schlecht ernährt, nimmt auch Gifte mit der Nahrung auf, die dann im Kör­per­fett gespe­ichert wer­den kön­nen. Aber auch durch die Haut und über die Lunge kön­nen Gift­stoffe in den Kör­p­er gelan­gen.

Es liegt also tat­säch­lich nicht am Abnehmen sel­ber, dass im Kör­p­er viele Gifte vorhan­den sind son­dern daran, dass durch den Fet­tab­bau die gespe­icherten Gifte wieder freige­set­zt wer­den und in den Blutkreis­lauf gelan­gen. Um die schädlichen Stoffe aus dem Kör­p­er auszuleit­en, kann eine Ent­gif­tungskur helfen.

Wie entgifte ich meinen Körper richtig

Tipp 1: Nimm ausreichend Vitalstoffe zu dir!

Mag­ne­sium: ist unent­behrlich für alle Zellen und beson­ders auch für Herz und Leber. Es aktiviert den Stof­fwech­sel und regt die Durch­blu­tung an. Mag­ne­sium ist in grünem Gemüse, Aprikosen und Bana­nen enthal­ten.
Cal­ci­um: ver­hin­dert die Ein­lagerung von Umwelt­giften, beson­ders von Blei, und aktiviert den Prozess der Ent­gif­tung des Kör­pers. Blattgemüse, Hülsen­früchte, Sesam und Soja sowie Milch enthal­ten viel Cal­ci­um.
Kali­um: ist das „Son­dere­in­satzkom­man­do“ des Stof­fwech­sels. Es fängt Säuren in Zellen und Bindegewebe, unter­stützt und ent­giftet sie. Gute Quellen sind frisches Gemüse und Obst.
Zink: Ist genü­gend vorhan­den, läuft die Ent­gif­tung wie geschmiert, denn Zink stim­uliert das Enzym Car­boan­hadrase, wodurch der Organ­is­mus entsäuert und „entschlackt“ wird. Zink regt auch die Funk­tion von Leber und Niere stark an. Meeres­früchte, Hartkäse oder Vol­lko­rn­pro­duk­te sind gute Quellen.
Vit­a­min C: Bei allen Prozessen, die den Kör­p­er ent­giften ist reich­lich Vit­a­min C nötig. Zitrusfrüchte, Beeren, Papri­ka, Spinat und Brennnes­seln enthal­ten viel von diesem wichti­gen Antiox­i­dans.

Tipp 2: Ausreichend trinken!

Wer viel Wass­er trinkt, ist ja grund­sät­zlich auf dem richti­gen Weg. Denn Wass­er dient dem Kör­p­er als Trans­port­mit­tel und „schwemmt“ so die Gift­stoffe aus dem Kör­p­er. Auch eine sim­ple Hüh­ner­brühe oder Tees (zum Beispiel grün­er Tee) unter­stützen das Ausleit­en von Gift­stof­fen aus dem Kör­p­er. Ver­set­zt man das Trinkwass­er mit frischem Ing­w­er oder frisch­er Zitrone, regt man zusät­zlich den Stof­fwech­sel an.

Tipp 3: Spazieren gehen

Gib dir einen Ruck und mach einen lan­gen Spazier­gang. Sauer­stoff und Bewe­gung regen den Stof­fwech­sel an und steigern so automa­tisch den Stof­faus­tausch in den Kör­perzellen. So wer­den Gifte schneller abtrans­portiert.

Tipp 4: Entspann dich in der Sauna

Gönn dir einen Tag in der Sauna. Das unter­stützt die Aus­fuhr der Gift­stoffe über die Haut. Dank der großen Hitze öff­nen sich die Poren der Haut. So kön­nen mit dem Schweiß auch Gift­stoffe aus dem Kör­p­er trans­portiert wer­den. Salzein­rei­bun­gen und Bürsten­mas­sagen kön­nen die ent­gif­tende Wirkung noch ver­stärken. Wenn du nicht so gerne saunierst, dann nutz die mor­gendliche Dusche als Stof­fwech­sel­tur­bo und Well­nesskur: Schalte während des Duschens mal von warmem Wass­er auf kaltes Wass­er um und wech­sel dann wieder zu warmem Wass­er. Wieder­hole dies ein paar Mal.

Tipp 5: Genieß ein Bad

Ein Bad im Meer kann Wun­der wirken. Die im Wass­er enthal­te­nen Salze helfen dem Kör­p­er beim Ent­giften, die frische Seeluft ver­wöh­nt die Atemwege. Wem die Fahrt ans Meer nicht vergön­nt ist oder wem das Wass­er unan­genehm ist, dem bleibt der Meer­salz­zusatz für die Bade­wanne oder die Spa-Vari­ante. Ob nun ein extra als „Badezusatz zur Entschlack­ung“ deklar­i­ert­er Zusatz ent­gif­ten­der wirkt, als klas­sis­ches Bade­salz, sei dahin gestellt. Eine Wohltat für Köper und Seele ist ein Voll­bad alle­mal.

 

Unser Körper speichert Giftstoffe in seinen Fettdepots

Eine über­mäßige Aufnehmen von Gift­stof­fen kann also auch ein Grund für eine schnelle Gewicht­szu­nahme sein.

Warum lagert der Kör­p­er Gifte im Fett ein?

  1. Ein­er­seits, weil es als Defen­sivmech­a­nis­mus genutzt wird. Der Kör­p­er schützt sich vor den Giften indem er Kör­per­fett auf­baut und die Gifte darin ein­lagert.
  2. Ander­er­seits, da die Gift­stoffe den Stof­fwech­sel neg­a­tiv bee­in­flussen, der aber eine ele­men­tar wichtige Bedeu­tung für den Organ­is­mus hat.

Was passiert mit den im Fett gebundenen Giften, wenn ich abnehme?

Wird das Kör­per­fett wieder abge­baut, wer­den auch die Schad­stoffe wieder in den Blutkreis­lauf freige­set­zt und führen so ger­ade beim Abnehmen häu­fig zu neg­a­tiv­en Symp­tomen.

Mögliche neg­a­tive Symp­tome:

Gifte kön­nen z.B. zur Block­ierung der Schild­drüse führen und Men­schen die Abnehmen fühlen sich ger­ade zu Beginn schlecht, da die Gifte den Organ­is­mus über­las­ten.

Außer­dem kön­nen sich die Gift­stoffe in der Mut­ter­milch anre­ich­ern, weshalb Stil­lende in den ersten Monat­en nach der Geburt nur langsam abnehmen soll­ten.

ABER: Über­gangsweise eine höhere Konzen­tra­tion an Gift­stof­fen im Kör­p­er zu haben, ist immer noch bess­er als die Spät­fol­gen durch Übergewicht!

Der aus­tralis­che Experte Les­ley Camp­bell stellte nach der Veröf­fentlichung dieser Effek­te des Gewichtsver­lusts auf Gift­stoffe jedoch klar, dass sie in kein­er Weise die pos­i­tiv­en Aspek­te des Gewichtsver­lusts über­wiegen wür­den.

Ger­ade langsames Abnehmen mit ca. 1kg Gewichtsver­lust pro Woche, gilt als gän­zlich unbe­den­klich und kann viele pos­i­tive, gesund­heitliche Verbesserun­gen zur Folge haben. Außer­dem kann man den Abnehm­prozess so unter­stützen, dass die Gift­stoff­be­las­tung für den Kör­p­er möglichst ger­ing ist.

Den Körper entgiften — was kann man sonst noch tun?

Um die Ent­gif­tung des Kör­pers zu unter­stützen, sollte man auch das Lymph­sys­tem stärken, da es die Auf­gabe hat Abfall­stoffe abzu­trans­portieren und das Geweb­swass­er und Zell­wass­er zu reini­gen. Viel bewe­gen und ganz viel trinken – was beim Abnehmen sowieso wichtig ist – denn bei­des regt den Lym­ph­fluss an. Beson­ders gut kann hier über einen kurzen Zeitraum Brennnes­sel­tee wirken.

Die Entgiftung des Körpers mit Detox

Auch hin­ter den Detox-Kuren steckt die Idee, dass nicht zu viel Essen, Alko­hol oder Nikotin allein den Men­schen dick und krank machen. Son­dern auch die Spuren ver­schieden­er Chemikalien, die sich im Kör­p­er ansam­meln und schließlich im Kör­per­fett gespe­ichert wer­den.

Bildquelle: https://www.paleo360.de/paleo-ernaehrungspyramide/

 

Das Detox-Prinzip

Das Grund­prinzip von Detox ist alt und wurde früher schlicht als Heil­fas­ten beze­ich­net. Mit neuem Namen verse­hen wird das Prinzip heute teuer ver­mark­tet.

Vor dem Start wird der Darm zunächst vol­lkom­men entleert. Dann fol­gen zwei Obst- und Gemüse­tage zur Ent­las­tung des Ver­dau­ungstrak­tes. Die Ernährung in den Fol­ge­ta­gen ist bal­last­stof­fre­ich und beste­ht auss­chließlich aus Obst und Gemüse – oder aus Rohkost­säften.

Während der gesamten Detox Kur wird auf über­säuernde Lebens­mit­tel wie Käse, Weißmehl, Fleisch, Zuck­er und Süßigkeit­en, Alko­hol, Nikotin und Kaf­fee verzichtet.

Wer eine Detox Kur macht, möchte seinem Kör­p­er etwas Gutes tun. So wird die Kur meist auch mit Mas­sagen, Kör­per­peel­ings und Entspan­nungs­bädern abgerun­det. Auch Sauna, Yoga und Pilates wer­den emp­fohlen. Den Trend nutzt die Schön­heitsin­dus­trie: Ent­gif­tung­stees, Entspan­nungs-Duschgels, Sham­poos und Nahrungsergänzungsmit­tel, die dem Kör­p­er ange­blich bei der Ent­gif­tung helfen sollen, über­schwem­men zur Zeit den Markt.

5 Detox Lebens­mit­tel für gesunde Ent­gif­tung:

  • Buch­weizen
  • Gewürze und Kräuter
  • Nüsse und Samen
  • Limette, Zitrone
  • Saisonales Gemüse

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Maria O.

    Ich finde viele Rezepte im Web sind sehr geflügel­lastig, obwohl bekan­nt ist, dass die oft mit Antibi­oti­ka verseucht sind. Das Gle­iche gilt für Krabben,G ambas u. Lachs.

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