Joggen für Anfänger — Tipps für Einsteiger

Joggen für Anfänger — Tipps für Einsteiger
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Seit­dem es den Men­schen gibt, läuft er. Er musste laufen um zu über­leben, um zu Jagen und um sich zu ver­mehren. Das Laufen ist also qua­si in die Wiege gelegt wor­den und ist etwas ganz Natür­lich­es. Heute ist das Laufen, bzw. das Joggen für sehr viele Men­schen ein Freizeit­sport um sich Fit zu hal­ten. Zwar gibt es auch Läufer, die es ohne zu Joggen sich das Leben nicht mehr vorstellen kön­nen, doch für die Mehrheit ist es ein Bre­it­en­sport. Heute geben etwa 15% der Men­schen in Deutsch­land über 14 Jahren laut dem Insti­tut für Demoskopie Allens­bach an, dass sie ab und zu joggen gehen, und 5%, dass sie häu­fig joggen gehen. Wie es dazu kam, wird nun im Fol­gen­den erk­lärt.

 

Was ist Joggen?

Das erste Mal wird das Wort „jog­ging“ 1592 in der Komödie The Tam­ing of the Shrew von Shake­spear erwäh­nt. Es kommt von dem Wort „to jog“ und heißt wörtlich Über­set­zt trot­ten. Zwar wur­den um das 18. Jahrhun­dert schon Langstreck­en­läufe absolviert, vom Joggen hat­te aber noch nie­mand etwas gehört, bis 1952 Dr. Ernst von Aak­en kam. Dieser Sportmedi­zin­er hat sich vehe­ment für das Lauf­train­ing einge­set­zt und war selb­st lei­den­schaftlich­er Läufer, doch er kon­nte nur wenige Men­schen davon überzeu­gen.

Die Geschichte des Joggens | (CC BY-NC-SA 2.0) von dif­f­endale

Wie entstand Jogging?

Erst 10 Jahre später wurde der erste Laufvere­in „Auck­land Jog­gers Club“ in Neusee­land gegrün­det. Arthur Lydi­ard war ein­er der ersten, der auch die gesund­heitlichen Aspek­te des Joggens erkan­nt hat. Zudem hat­te die Olympia­mannschaft Aus­traliens nach dem Lauf­train­ing trainiert und erlangte zahlre­iche Medaillen. Dieses Ereig­nis brachte den Amerikan­er Bill Bow­er­mann das Joggen näher zu beleucht­en und brachte im sel­ben Jahr 1962 den Besteller „Jog­ging“ her­aus, welch­er sich Mil­lio­nen­fach in Ameri­ka verkauft hat­te. Durch das Buch brachte auch in Deutsch­land eine Jog­ging Welle aus. Der Medi­zin­er und Sport­papst Dr. Ken­neth Coop­er entwick­elte 1968 den Coop­er-Test, somit kon­nte jed­er einen Fit­nesstest machen.

Der Hype um Jogging

In den 1970 Jahren gab es einen wahren Fit­ness und Jog­ging Hype. Das Maskottchen Trim­my der Trimm-dich-Bewe­gung war qua­si ein Volk­sheld und über­all im Land bekan­nt. 1974 fand in Berlin auch der erst Marathon statt. Zwar nur mit knapp 250 Teil­nehmern im Gegen­satz zu heute mit vie­len Tausenden Läufern. Ein weit­eres Buch von James Fixx „The Com­plete Book of Run­ning“ von 1977 machte die Fit­ness­rev­o­lu­tion kom­plett.

Joggen heute?

Ab den 1980er Jahren entwick­elt sich die Sportin­dus­trie sehr stark weit­er. Beson­ders die Lauf­schuhe wer­den immer wieder neu bear­beit­et und verbessert. Der Jog­ger hat viel mehr Halt, Dämp­fung und auch für Läufer mit Fußfehlstel­lun­gen gibt es mit­tler­weile zig Mod­elle. Auch die Lauftech­nik hat sich immer wieder gewan­delt. Ein großer Durch­bruch gelang let­ztens Nike 2004 mit seinem Bar­fußschuh welch­er das Zeital­ter des Nat­u­rals Run­ning ein­läutete.

 



 

Mit Joggen beginnen

Wer mit dem Laufen begin­nen möchte, sollte vor allem langsam anfan­gen und von Beginn an auf das richtige Equip­ment set­zen.

Du möcht­en mit dem Joggen begin­nen? Sehr gut, denn damit hast du schon den wichtig­sten Schritt getan. Die Moti­va­tion sollte vor allem am Anfang hoch sein, dann fällt der Ein­stieg in den Lauf­s­port leichter. Damit du die Lust am Joggen ent­deck­en und nicht ver­lieren, ist es jedoch wichtig, dass du gle­ich zu Beginn pro­fes­sionell startest. Denn durch schlecht­es Schuh­w­erk, die falsche Bek­lei­dung und zu anstren­gende Train­ing­sein­heit­en ver­lieren viele Jog­gin­ge­in­steiger ihre anfängliche Moti­va­tion.

Was du beachten sollst, bevor du mit dem Joggen beginnst

Wenn du jung und gesund bist, kannst du ganz ein­fach mit dem Joggen begin­nen. Bei Vor­erkrankun­gen, starkem Übergewicht und fort­geschrit­ten­em Alter ist es jedoch rat­sam, zunächst mit dem Hausarzt zu sprechen. Wie der Ein­stieg in den Lauf­s­port aussieht, ist eben­falls abhängig von Fit­ness, Gesund­heit­szu­s­tand und Alter. Im Zweifels­falle fängt man lieber zu langsam an und steigert das Train­ingspen­sum allmäh­lich. Viele Jog­gin­gafänger machen den Fehler, sich bei den ersten Train­ing­sein­heit­en zu viel zuzu­muten. Auch junge, sportliche Men­schen kön­nen von einem fün­fzehn­minüti­gen Wald­lauf einen schlim­men Muskelkater bekom­men. Die ersten Laufver­suche soll­ten möglichst so gestal­tet wer­den, dass du dich danach gut und erholt fühlst. Am näch­sten Tag soll­test du höch­stens einen ganz leicht­en Muskelkater ver­spüren, bess­er gar keinen. Ob du die ersten Monate mit einem schnellen Gehen ver­brin­gen und dann erst langsam das Tem­po steigern oder ob du bere­its bei deinen ersten Laufver­suchen 5 Minuten am Stück jog­gst, hängt von deinem Fit­nesszu­s­tand ab.

Das richtige Equipment um mit dem Joggen zu beginnen

Wenn du ein­mal beschlossen hast, mit dem Joggen zu begin­nen, soll­test du dich gle­ich mit dem richti­gen Equip­ment ein­deck­en. Zum einen briechst du dein Train­ing nicht so schnell ab, wenn du dich bere­its gute Lauf­schuhe und Funk­tions­bek­lei­dung gekauft hast, zum anderen führt das Joggen in schlecht­en Schuhen schnell zu Mis­ser­fol­gen oder sog­ar Schmerzen. Lass dich im Fach­han­del berat­en und kaufe dir ein paar gute Lauf­schuhe, die zu deinem Gewicht und dein­er Fußstel­lung passen. Viele Fachgeschäfte bieten eine Lau­f­analyse auf dem Lauf­band an.

Wer es mit dem Lauf­s­port ernst meint, wird sich sich­er schon zu Beginn einen Pulsmess­er kaufen, um mit opti­maler Herzfre­quenz zu joggen. Bei schönem Wet­ter reicht am Anfang vielle­icht eine Jog­ging­hose und ein T‑Shirt, spezielle Lauf­bek­lei­dung ist jedoch beson­ders für nass­es und kaltes Wet­ter sehr empfehlenswert. Die Funk­tions­fasern sor­gen für einen opti­malen Feuchtigkeit­saus­gle­ich, schützend vor Regen und sind den­noch atmungsak­tiv.

Jogge auch zu Beginn regelmäßig

Egal wie der Train­ings­plan am Anfang auch ausse­hen mag, wichtig ist, dass du regelmäßig läuf­st. Dreimal pro Woche ist ide­al. Zwis­chen den Train­ing­sein­heit­en soll­test du min­destens einen Ruhetag ein­hal­ten. Dies ist wichtig, damit dein Kör­p­er regener­ieren kann.

 

Richtige Atmung beim Joggen

Über das Atmen beim Laufen wird viel geschrieben. Was aber ist die richtige Atemtech­nik und worauf sollte man beim Lauf­train­ing bezüglich der Atmung acht­en?

Viele Men­schen, die das Joggen ler­nen möcht­en, informieren sich zunächst über das richtige Lauf­train­ing und ins­beson­dere über das Atmen beim Laufen. Das ist auch prinzip­iell richtig und es macht dur­chaus Sinn, sich zunächst einige Grund­la­gen the­o­retisch anzueignen, bevor es zum ersten Mal in den Wald oder Stadt­park geht. Das Prob­lem mit der Atmung ist allerd­ings, dass das Atmen ein intu­itiv­er und automa­tis­ch­er Vor­gang ist. Bewusst atmen beim Joggen ist zwar gut, kann jedoch auch prob­lema­tisch wer­den. Im Grunde ist das mit dem bewussten Atmen in etwa so, als ob Ihnen jemand sagt:

Denke bloß nicht an einen blauen Ele­fan­ten“.

Du weißt selb­st, dass dies garantiert nicht funk­tion­iert. Ähn­lich ist es auch mit dem Atmen beim Laufen. Wer bewusst ver­sucht, eine bes­timmte Atemtech­nik umzuset­zen, läuft Gefahr, dabei zu verkrampfen und aus dem Rhyth­mus zu kom­men. Seit­en­stiche kön­nen die Folge sein. Diese Erfahrung haben schon viele Lau­fan­fänger gemacht. Den­noch gibt es einige grund­sät­zliche, wichtige Regeln, die man bezüglich der Atmung beacht­en sollte.

Richtig atmen beim Joggen, aber was heißt richtig?

Um es vor­wegzunehmen: Die eine richtige Atemtech­nik beim Joggen gibt es nicht. Die Atmung ist zu stark von ver­schiede­nen Fak­toren abhängig. Dabei spielt das indi­vidu­elle Lun­gen­vol­u­men eben­so eine Rolle, wie die Laufgeschwindigkeit und der Train­ings­stand. Wenn ein Anfänger mit durch­schnit­tlich­er Fit­ness durch die Nase einat­met, strömt unge­fähr ein hal­ber Liter frische Luft in die Lunge. Bei einem gut trainierten Läufer kön­nen es hinge­gen bei voller Belas­tung sog­ar vier Liter sein.

Joggen Atmung Tipps

Trotz aller indi­vidu­ellen Unter­schiede gibt es den­noch einige wenige Grun­dregeln, die das Joggen für Anfänger erle­ichtern. Allerd­ings sollte man diese Regeln zwar beacht­en, sich aber gle­ichzeit­ig auch nicht zu stark darauf konzen­tri­eren, son­st wer­den die Atem­regeln schnell zum „blauen Ele­fan­ten“. Vie­len Lau­fan­fängern wird die 3‑Schritt-Regel emp­fohlen, nach welch­er man drei Schritte lang ein- und drei Schritte lang ausat­men sollte. Sie kön­nen diese Regel zwar ver­suchen, die meis­ten Anfänger kom­men jedoch durcheinan­der, wenn sie anfan­gen, ihre Schritte zu zählen. Beim Laufen ist es wichtig, den eige­nen Rhyth­mus zu find­en, dies wird erfahrungs­gemäß durch das Schrittzählen erschw­ert.

  • Nase­n­at­mung: Anfänger, die das Joggen ler­nen möcht­en, soll­ten langsam begin­nen. Bei niedri­gen Geschwindigkeit­en kann die Nase­n­at­mung zunächst eingeübt wer­den. Auch wenn einige Läufer bei hohen Geschwindigkeit­en zur Mun­dat­mung wech­seln, ist die Nase­n­at­mung bei niedri­gen und mit­tleren Geschwindigkeit­en sowie auch bei schnellerem Tem­po vorteil­haft. Beim Einat­men durch die Nase wird die Luft befeuchtet, angewärmt und gefiltert. Die Atmung durch den Mund führt schnell zu einem trock­e­nen Rachen und kann im Win­ter sehr unan­genehm wer­den. Gewöh­nen Sie sich deswe­gen schon am Anfang an die Nase­n­at­mung.
  • Kräftig ausat­men: Für eine natür­liche Atemtech­nik kommt es viel mehr auf das Ausat­men an, als auf das Einat­men. Ver­suche kräftig auszu­at­men. Das richtige Einat­men fol­gt dann automa­tisch. Durch gründlich­es Ausat­men wird eine Pres­sat­mung ver­hin­dert und es kommt nicht so leicht zu Seit­en­stichen.

Anfänger soll­ten es ruhig ange­hen lassen. Wenn Sie außer Atem ger­at­en, laufen sie auf jeden Fall zu schnell. Beson­ders am Anfang gilt die Grun­dregel, dass man nur so schnell laufen sollte, dass man sich noch bequem dabei unter­hal­ten kön­nte. Später gilt diese Regel allerd­ings nur, wenn man das Laufen auss­chließlich im Fit­ness­bere­ich betreiben möchte. Wer langfristig höhere Ziele anstrebt, wird bei fortschre­i­t­en­dem Train­ing auch die Belas­tung erhöhen müssen.

 



 

Motivation zum Joggen

Anfänger laufen die ersten Male meis­tens noch hochmo­tiviert. Was aber, wenn nach einiger Zeit die Moti­va­tion nach­lässt? Neben einem Train­ings­plan für Anfänger benöti­gen Sie außer­dem die richti­gen Strate­gien zum Durch­hal­ten.

Ausrede Hunger

Das kennst du sich­er: Du kommst am Abend von der Arbeit nach Hause. Eigentlich hat­test du dir fest vorgenom­men, heute noch joggen zu gehen. Bedauer­licher­weise meldet sich der Magen. Du hast Hunger!

Mit dem Hunger ver­schwindet oft auch der beste Vor­satz. Damit du deinen Train­ings­plan für Anfänger ein­hal­ten kannst, soll­test du vor­sor­gen. Esse etwa eine Stunde vor Feier­abend eine leicht ver­dauliche Kleinigkeit. Ide­al­er­weise sollte dies ein kohlen­hy­dra­tre­ich­er, voll­w­er­tiger Snack sein wie beispiel­sweise eine Banane und eine Hand voll Nüsse. Auch ein Müs­liriegel ist okay. So hat die Hunger­at­tacke nach Feier­abend keine Chance. Wenn du durch Joggen abnehmen möcht­est, brauchst du dir keine Sor­gen zu machen. Ein solch klein­er Snack belastet dein Kalo­rienkon­to kaum und hil­ft, voller Energie loszu­laufen.

Morgens oder abends Joggen?

Im Prinzip ist es völ­lig egal, ob du mor­gens oder abends läuf­st. Wer mor­gens jog­gt hat jedoch, was die Moti­va­tion bet­rifft, einen deut­lichen Vorteil. Zum einen fällt es uns leichter, mor­gens frisch und aus­geruht in die Lauf­schuhe zu steigen als nach einem anstren­gen­den Tag. Zum anderen schaffst du dir so ein Pol­ster. Soll­test du dein Train­ings­plan für Anfänger ein­mal nicht ein­hal­ten und am Mor­gen nicht zum Laufen kom­men, kannst du dein Pen­sum noch am Abend nach­holen. Wer durch Joggen abnehmen möchte, merkt mit der Zeit außer­dem, dass sich das mor­gendliche Train­ing reg­ulierend auf den Blutzuck­er­spiegel auswirkt. Somit wer­den Heißhunger­at­tack­en deut­lich sel­tener.

Ausrede schlechtes Wetter

Tat­säch­lich woll­test du heute laufen gehen, aber lei­der reg­net es in Strö­men. Du kennst doch sich­er den Spruch: Es gibt kein schlecht­es Wet­ter, nur die falsche Klei­dung! Dies gilt ganz beson­ders für den Lauf­s­port. Lass dir im Fach­han­del berat­en und leg dir gute Funk­tions­bek­lei­dung für jedes Wet­ter zu. In Zukun­ft gibt es dann keine Ausrede mehr, egal ob es draußen schneit oder reg­net.

Ausrede keine Zeit

Die Ausrede, keine Zeit für Sport zu haben, ist wohl die häu­fig­ste. Über­lege dir ein­mal, wie es möglich ist, dass aus­gerech­net beru­flich sehr erfol­gre­iche Men­schen häu­fig beson­ders fit sind. Soll­test du wirk­lich keine Zeit haben, um sich selb­st etwas Gutes zu tun, dann hast du tat­säch­lich zu wenig Zeit. Dies wäre jedoch sehr bedauer­lich und jed­er vernün­ftig denk­ende Men­sch würde dir sagen, dass etwas falsch läuft in deinem Leben. Keine Zeit ist tat­säch­lich meis­tens nur eine faule Ausrede. Für eine bessere Fit­ness oder auch, um durch Joggen abzunehmen, braucht es nicht mehr als max­i­mal drei Train­ing­sein­heit­en in der Woche. Bei fort­geschrit­ten­er Aus­dauer beträgt der Zeitaufwand für den Lauf­s­port also unge­fähr drei Stun­den pro Woche. Laufen ist die flex­i­bel­ste Sportart. Du bist wed­er an feste Train­ingszeit­en in einem Vere­in noch an Öff­nungszeit­en von Schwimm­bädern oder Fit­nessstu­dios gebun­den. Möcht­est du also immer noch behaupten, du hast keine Zeit für Sport?

 

Diese Fehler beim Joggen solltest du unbedingt vermeiden

Sportwillige, die mit dem Joggen anfan­gen, machen häu­fig ähn­liche Fehler. Egal, ob Sie mit Joggen abnehmen möcht­en, oder laufen, um Ihre Fit­ness zu verbessern, diese drei Tipps für das Joggen für Anfänger soll­test du dir zu Herzen nehmen.

Auf billige Laufschuhe lieber verzichten

Laufen ist ver­glichen mit anderen Sportarten wirk­lich nicht teuer. Es ist wed­er eine Spezialaus­rüs­tung nötig, noch müssen monatliche Beiträge in einem Fit­nessstu­dio oder Sportvere­in gezahlt wer­den. Da soll­test du bei dem wichtig­sten Equip­ment, den Lauf­schuhen, nicht sparen. Wer die ersten Meter in schlecht­en oder aus­ge­trete­nen Lauf­schuhen begin­nt, riskiert Ver­let­zun­gen und Gelenkschä­den. Außer­dem sind neue, gute Lauf­schuhe unge­mein moti­va­tions­fördernd. Wer sich ein paar gute Lauf­schuhe geleis­tet hat, wird eher vom schlecht­en Gewis­sen geplagt, wenn diese nach zwei oder drei Laufver­suchen ungenutzt in der Ecke ste­hen.

Achte bei Lauf­schuhen auf Qual­ität. Ein guter Lauf­schuh sorgt für opti­malen Halt und eine gute Dämp­fung. Für ein paar Lauf­schuhe muss man schon zwis­chen 100 und 150 Euro aus­geben. Wenn du sparen möcht­est, tue es mit Ver­stand. Was im let­zten Jahr gut war, ist heute nicht schlecht. Kaufe nicht bil­lige Lauf­schuhe, son­dern lieber gün­stige Lauf­schuhe aus der let­zten Kollek­tion, die zu einem reduzierten Preis ange­boten wer­den. Let­ztlich sparst du mit guten Marken­schuhen sog­ar Geld, denn diese hal­ten nor­maler­weise wesentlich länger.

Setze dir Trainingsziele

Auch wenn es gut­tun kann, ein­fach ein­mal ohne Zielvor­gaben und Stop­puhr zu trainieren, soll­test du dich von Anfang an Ziele für dein Lauf­train­ing set­zen. Wer ein­fach ziel­los losläuft und immer die gle­ichen Run­den dreht, ver­liert schnell die Lust und die Moti­va­tion. Wenn du jedoch merkst, wie sich deine Leis­tung stetig verbessert, wird dich dies unge­mein motivieren. Die meis­ten Men­schen haben ohne­hin einen konkreten Grund, um mit dem Joggen anz­u­fan­gen. Sei es, um einen Marathon zu laufen, die Fit­ness zu verbessern, oder um durch Joggen abzunehmen. Natür­lich soll­test du deine Ziele auch nicht zu hochsteck­en. Über­lege dir, wie dein erster Etap­pen­sieg ausse­hen sollte und set­zten dir kleine, aber real­is­tis­che Ziele. So kannst du dir zum Beispiel vornehmen, eine halbe Stunde am Stück zu laufen oder eine bes­timmte Strecke zu schaf­fen.

Esse nach dem Laufen, aber vernünftig

Viele Anfänger, die durch Joggen abnehmen möcht­en, machen einen von diesen bei­den Fehlern: Sie essen zu viel, weil das Joggen ihren Appetit anregt, oder aber sie essen gar nichts bzw. zu wenig. Sport erhöht den Kalo­rienbe­darf. Wer abnehmen möchte, muss jedoch zu ein­er neg­a­tiv­en Kalo­rien­bi­lanz kom­men. Wie Sie das schaf­fen, ist im Prinzip egal, wenn du aber nach dem Joggen am Abend so richtig rein­haust, weil du ja schließlich laufen warst, isst du schnell mehr, als du durch den Sport ver­braucht hast. Lei­der regt Laufen am Anfang bei manchen Men­schen den Appetit an, vor allem auf Süßes. Dies legt sich jedoch nor­maler­weise mit der Zeit und mit zunehmender Fit­ness.
Auch das Gegen­teil kann sich neg­a­tiv auswirken. Der Kör­p­er braucht auf jeden Fall Energie, um zu regener­ieren. Esse also auch nicht zu wenig. Etwa zwei Stun­den nach dem Train­ing sollte man eine aus­ge­wo­gene Mahlzeit aus kom­plex­en Kohlen­hy­drat­en und etwas Eiweiß zu sich nehmen. Wer nach dem Laufen fastet, tut sich nichts Gutes. Der Kör­p­er greift im schlimm­sten Fall sog­ar auf seine Pro­tein­vor­räte zurück, was für den Muske­lauf­bau und die Regen­er­a­tion nicht förder­lich ist.

 

Handy beim Joggen

Für diejeni­gen die sich gerne sportlich betäti­gen und Joggen kein Fremd­wort ist, dient das Laufen der Entspan­nung und der Fit­ness. Wer dabei auf die Vorzüge eines Handys nicht verzicht­en möchte, hat es immer bei sich. Schließlich muss das Mobil­tele­fon nicht nur zum Tele­fonieren und SMS schreiben dienen, es ist auch ein prak­tis­ches Gad­get zum Joggen. Tipps beim Joggen mit Handy machen den Sport zu einem echt­en Vergnü­gen.

Joggen mit Handy

Wer sein Handy beim Joggen dabei­haben möchte, sollte es nicht die ganze Zeit in der Hand herum­tra­gen müssen. Eine Möglichkeit sein Handy, während des Joggens, bei sich zu tra­gen ist es in eine Bauch­tasche zu pack­en. So eine Tasche wird, wie ein Gür­tel, um die Hüfte gebun­den. Dort ist außer dem Mobil­tele­fon auch Platz für wichtige Dinge, wie den Schlüs­sel und einen kleinen Geld­beu­tel. Wem die Bauch­tasche als Acces­soire aber nicht gefällt, kann sich auch auf eine Arm­tasche oder eine Bein­tasche berufen. Diese sind meis­tens mit einem Klettver­schluss an Armen oder Beinen zu befes­ti­gen und das Handy hat stets Platz darin.

Funktionen des Handys beim Joggen

Die einzel­nen Funk­tio­nen des Handys beim Joggen bieten Abwech­slung und zusät­zlichen Spaß für den Jog­ger. Die bekan­nteste Nutzung des Handys liegt im Tele­fonieren. Wenn das Handy sich in der Bauch­tasche oder der Hosen­tasche befind­et, kann von dort aus einem Head­set angeschlossen wer­den und das Tele­fonieren während des Joggens wird erle­ichtert. Zudem haben Jog­ger die Möglichkeit mit Ihrem Handy, während des Laufes, Musik zu hören. Ein paar angenehme Klänge im Ohr und schon jog­gt es sich viel leichter. Mit mod­er­nen Smart­phones gibt es die Möglichkeit GPS Lauf­streck­en aufzuze­ich­nen. Das ist mit Hil­fe spezieller Pro­gramme möglich. Ver­fügt ein Handy über ein Lauf­streck­en­pro­gramm, kann dem Jog­ger die Strecke auf ein­er Karte angezeigt wer­den und er weiß wo er sich befind­et.

 

Joggen mit Hund

Joggen ist eine der beliebtesten Sportarten und Freizeitbeschäf­ti­gun­gen der Deutschen. Hun­des lieb­ste Beschäf­ti­gung ist es zu ren­nen und sich auszu­to­ben. Unaus­ge­lastete Hunde im Haushalt kön­nen einem den let­zten Nerv rauben. Deshalb ist es wichtig, dass sich das Tier abends aus­ge­lastet fühlt. Eine gute Alter­na­tive zum typ­is­chen Stöckchen­wer­fen, ist das gemein­same Joggen.
Natür­lich sollte man es vor­erst mit Leine ver­suchen. Eine 2‑Me­ter-Leine hat sich in der Prax­is am besten behauptet. Alter­na­tiv zur typ­is­chen Leine gibt es einen sehr opti­malen Bauchgurt, welch­er an jed­er Seite mit einem Kara­bin­er­hak­en befes­tigt wird.

Was beim Joggen mit Hund zu beachten ist

Auf fol­gende Punk­te ist zu acht­en, damit das Joggen auch für bei­de ein tolles Erleb­nis wird.

  • Natür­lich sollte der Hund einiger­maßen auf sein Her­rchen hören. Da die Idee nicht vorher mit dem Hund besprochen wer­den kann, muss dieser erst ein­mal erfahren, worum es über­haupt geht. Dazu ist ein wenig Erziehungsar­beit nötig. Am besten funk­tion­iert das, indem man dem Hund keine Aufmerk­samkeit schenkt und eine Minute durch jog­gt. Danach wird dem Tier dann mit ein­er Beloh­nung gezeigt, dass er es richtig gemacht hat. Da Hunde sehr intel­li­gente Tiere sind, soll­ten sie rel­a­tiv schnell merken, dass es sich lohnt weit­er zu laufen.
  • Außer­dem sollte statt der typ­is­chen Leine auf ein Geschirr geset­zt wer­den, damit der Hund jed­erzeit freien Atem hat.
  • Auch auf den Ort sollte man acht­en. Es soll­ten Streck­en gemieden wer­den auf denen viele andere Hun­debe­sitzer unter­wegs sind, damit der Hund sich nicht ablenken lässt.

Mit diesen kleinen Regeln lassen sich die bei­den Hob­bys kom­binieren und Hund wie Beset­zer wer­den großen Spaß daran haben.

 

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Manuela

    Diese seite ist echt super und hat mir sehr weit­er geholfen

  2. Maximilian

    Hal­lo,
    ich habe eine Frage!
    Und zwar wenn ich beim Laufen zu schnell beginne, habe ich das Gefühl, als ob ich keine luft mehr bekom­men würde. ( Dies hät dann auch nach dem Laufen ca. 30min an)
    Wenn ich mich jedoch langsam ( sehr langsam ) aufwärme, kann ich auch 2 Stun­den laufen ohne dabei ein Prob­lem zu bekom­men.
    Woran liegt das?

  3. Aurora

    Hal­lo Max­i­m­il­ian,
    Aufwär­men ist immer sin­nvoll.
    Woran es bei dir genau liegt, kann ich dir nicht sagen. Viele fan­gen aber ein­fach zu schnell an. Wenn man erst­mal warm ist, kann man vielle­icht die eigene Dauer-Leis­tungs­fähigkeit bess­er ein­schätzen.

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