Fitness-Armbänder im Vergleich

Fitness-Armbänder im Vergleich
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Zahlre­iche Her­steller lock­en mit Fit­ness-Arm­bän­dern, die zu mehr kör­per­lich­er Aktiv­ität anre­gen sollen. Die kleinen Geräte messen Bewe­gun­gen, zeich­nen diese auf und geben Infor­ma­tio­nen über zurück­gelegte Schritte und ver­bran­nte Kalo­rien. Doch kön­nen diese kleinen Arm­bän­der wirk­lich zu mehr Bewe­gung motivieren? Oder sind sie am Ende nicht mehr als ein schick­es Lifestyle-Acces­soire? Com­put­er-Bild hat den Test gemacht: So mussten sich das Fit­bit Flex, Jaw­bone Up und NIKE + Fuel­band dem harten Urteil der sportlichen Tester stellen.

Das Ergeb­nis: Kein Fit­ness-Arm­band im Ver­gle­ich kon­nte mit einem „Gut“ oder „Sehr gut“ überzeu­gen. Dazu messe ein Bewe­gungssen­sor allein zu unge­nau, so die Tester. Das NIKE+ Fuel­band sei zwar schick, könne aber nichts außer Bewe­gun­gen schätzen und hüb­sch leucht­en. Bei der Schrittzäh­lung habe das Fit­ness-Arm­band von NIKE sog­ar um ganze 24 Prozent daneben gele­gen. Außer­dem könne man mit dem NIKE+ nur schrit­tbasierte Sportarten betreiben und keine anderen sportlichen Aktiv­itäten per App oder Soft­ware nach­laden.

Die Ernährung und andere Para­me­ter berück­sichti­gen laut Test­bericht nur das Jaw­bone Up und das Fit­bit Flex – aber erst nach müh­seliger Han­dar­beit. Was den Daten­schutz anbe­langt, gab es eben­falls Kri­tik: So erfordere jedes Fit­ness-Arm­band eine Anmel­dung beim Her­steller. Beim Fit­bit Flex und NIKE Fuel­band wür­den die gesam­melten Dat­en in deren Clouds lan­den. Allerd­ings räume sich Fit­bit sehr weit­ge­hende Weit­er­gabe­möglichkeit­en an Dritte ein, während NIKE keine für Deutsch­land gülti­gen Daten­schutzbes­tim­mungen besitze. Lediglich das Jaw­bone Up spe­ichere die Dat­en auss­chließlich auf dem Smart­phone.

Faz­it der Tester:

„Die bun­ten Arm­bän­der erset­zen keine Pul­suhr und sind auf­grund unge­nauer Mess­werte nur eingeschränkt benutzbar“, so Com­put­er Bild. Das NIKE+ Fuel­band habe immer­hin in punc­to Design und Hand­habung geglänzt, das Fit­bit hinge­gen mit sehr vie­len möglichen Zielvor­gaben und guter Überwachung der Aktiv­ität. Zusam­men­fassend erre­ichte ein Fit­ness-Arm­band im Test das Qual­ität­surteil „Befriedi­gend“, und zwar das Fit­bit Flex. Das zweit­platzierte Jaw­bone Up und das NIKE+ Fuel­band müssen sich mit einem „Aus­re­ichend“ zufrieden geben. Mehr Infos zum Fit­ness-Arm­band Ver­gle­ich 2013 von Com­put­er Bild gibt es in Heft 162013 und online unter computerbild.de.

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