Fett verbrennen – 5 Dinge, die du falsch machst

Fett verbrennen – 5 Dinge, die du falsch machst

In Sachen Abnehmen und Fettverbrennung gibt es zahlreiche Glaubensrichtungen und jeder scheint seine eigene Erfolgsformel zu besitzen. Dennoch gibt es grundlegend Dinge, die du in egal welcher Diätform vermeiden solltest. Deshalb haben wir dir hier 5 Punkte aufgezählt, die dich beim Fett verbrennen hindern können.

 

  1. Zu wenig Schlaf

Der Spruch „Fett verbrennen im Schlaf“ ist bestimmt vielen bekannt, doch klingt wahrscheinlich für die meisten zu schön, um wahr zu sein. An diesem Spruch ist jedoch mehr dran, als man meinen könnte. Auch wenn sich oft über genügend Schlaf lustig gemacht wird, kann Schlaf eine weitreichende Auswirkung auf deine Fettverbrennung haben.

Während des Schlafes werden unter anderem Wachstumshormone von deinem Körper gebildet, welche hauptsächlich für das Zellwachstum und die Zellproduktion im Körper verantwortlich ist. Außerdem haben Wachstumshormone einen Einfluss auf deine Fettzellen. Es unterstützt den Körper dabei, Körperfett zur Energiegewinnung zu nutzen, indem Fette aus den Fettzellen in die Blutbahn gelassen werden. Dadurch, dass dein Körper Fett zur Energiegewinnung nutzt, wird sich dein Körperfettanteil reduzieren.

Des Weiteren ist Schlaf für die Regeneration deines Körpers, besonders beim Abnehmen, von enormer Bedeutung. Daher solltest du, wenn dein Ziel effektiv Fett verbrennen lautet, unbedingt auf ausreichend Schlaf achten. Wir empfehlen dir mindestens 6 Stunden Schlaf täglich zu bekommen, wobei 8 Stunden optimal für den Körper sein sollten.

 

  1. Das falsche Training

Es besteht leider immer noch der Irrtum, es sei notwendig, dass man sein Training extra für die Diät ändert, damit man schnell Fett verbrennen kann. Man hört oft davon, dass man, um Bachmuskeln zu bekommen, möglichst viele Crunshes machen muss oder dass eine erhöhte Wiederholungszahl für das Abnehmen nötig sei. Doch dies ist leider nicht ganz richtig. Der Gedanke, dass Crunshes oder Bauchmuskeltraining an sich, das Bauchfett schmelzen lässt und so für flachen Bauch sorgen, stimmt so nicht.

Das intensive Training deiner Bauchmuskeln wird diese zwar schnell stärken und deine Muskulatur effektiv zum Wachsen bringen, doch dein Fett bleibt davon unbeeindruckt. Somit bringt dir eine starke Bauchmuskulatur und ein massives Sixpack nicht viel, wenn eine dicke Schicht Fett diese verbirgt. Aus diesem Grund solltest du dich bei deiner Fettverbrennung viel mehr auf deine gesunde Ernährung und gesunde Fette konzentrieren, sodass du mit einem Kaloriendefizit meisten Fett verbrennen wirst.

Selbstverständlich soll das nicht heißen, dass du deine Bauchmuskeln nicht trainieren solltest, ganz im Gegenteil, es wird dir helfen ein solides Sixpack (auch in kürzester Zeit) durch beste Übungen aufzubauen. Jedoch ist es nicht der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, deine Bachmuskeln sichtbar zu machen. Somit solltest du dich nicht zu sehr auf das Bauchmuskeltraining konzentrieren.

 

  1. Zu viele verarbeitete Lebensmittel

Beim Abnehmen, in einer langen Diät ist es oft hart sich immer zu 100% an die gesetzten Ernährungsziele zu halten. Ehe man sich versieht, erwischt man sich dabei, wie man mal wieder seine Lieblings Nascherei verdrückt hat. Da scheint es nur sinnvoll, anstelle der Kalorienbomben lieber zu kalorienarmen Lightvarianten zu greifen. Doch dies kann sich auch schnell zu einem ernsten Problem entwickeln, wenn du Fett verbrennen willst.

Der Haken, der meisten dieser Produkte ist, dass sie leere Kalorien enthalten. Also Kalorien, die deinem Körper nicht wirklich mit Nährstoffen versorgen. So sind diese Lebensmittel meist vollgepumpt mit Chemikalien, um so möglichst nah an den Geschmack des Originals zu kommen. Vielleicht nimmst du somit zwar weniger Kalorien beim Essen zu dir, jedoch nicht unbedingt bessere Kalorien. Besonders beim Abnehmen solltest du darauf achten, möglichst viel nährstoffreiche Nahrung zu dir zu nehmen, da es durch die verminderte Kalorienanzahl immer schwerer werden wird, effektiv deinen Nährstoffbedarf zu decken.

Darüber hinaus enthalten eigentlich alle diese Produkte künstliche Süßstoffe, die den fehlenden Zucker ersetzen sollen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Süßstoff beim Essen den Appetit anregt und so für Heißhunger sorgen kann, was zum Fettverbrennung definitiv nicht vorteilhaft ist. Dennoch gibt es heutzutage beim essen eine riesige Auswahl an Lightvarianten, die einem gezielt eingesetzt vor einem Größen Cheat bewahren können.

 

  1. Alles oder nichts

Eine Einstellung nach dem Motto „Alles oder Nichts“ bzw. „Ganz oder gar nicht“ hat schon so manch einem die Diät ruiniert. Oft passiert es schnell, dass jemand, der sich zuvor extrem ungesund ernährt hat, sich schlagartig entscheidet, Fettverbrennung anzukrubeln und sich nun mit gesunden Lebensmitteln zu ernähren. Das alleine ist selbstverständlich nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil es ist gut für den Körper, wenn sich Menschen dazu entschließen etwas in ihrem Leben zu ändern. Doch das Problem an dem Ganzen ist, dass diese Personen meist versuchen alles auf einmal zu verändern. Dabei verstehen Sie nicht, dass eine Veränderung zum Positiven immer ein Prozess ist und nicht ein Ereignis, welches von heute auf Morgen alles verändert.


Die, die von Anfang an alles perfekt machen wollen und nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ handeln, werden früher oder später scheitern. Irgendwann wird der Moment kommen, an dem man sich doch mal schwach wird und seine Ernährungsziele mal nicht einhält. Damit hat man sich beim Abnehmen nicht mehr zu 100% an den Plan gehalten und man sagt sich „jetzt kann ich auch gleich alles essen, worauf ich Lust habe“. So wird eine kleine, eigentlich für den Diäterfolg unbedeutende Sünde, zu einem Cheatday mit einem deutlichen Kalorienüberschuss. Dies wird dich dann nicht nur einen Tag, wie vielleicht eine kleine ungeplante Mahlzeit, zurückwerfen, sondern im schlimmsten Fall sogar 1 Woche.

 

  1. Die Waage ist nicht alles

Wer sich in der Diät ausschließlich auf das Gewicht auf der Waage verlässt, macht einen fatalen Fehler. Selbstverständlich ist dein Gewicht kein schlechter Anhaltspunkt, um deine Diätfortschritte zu protokollieren und auch zu kontrollieren. Dennoch solltest du dich auf keinen Fall allein auf die Waage verlassen und nur dein Kilo-Gewicht für ausschlaggebend ansehen. Wenn du dies tust, wirst du vermutlich dich selbst nur unnötig verrückt machen, denn es passiert oft, dass dein Gewicht hochgeht oder gleichbleibt, obwohl du dich in einem Defizit befindest.

Viele neigen dann dazu, ihre Kalorien extrem zu reduzieren (auch bei Low Carb Ernährung) oder noch mehr Cardio als ohnehin schon zu machen. Das Ganze führt am Ende dazu, dass du deine Diät nicht mehr durchhältst und schließlich frustriert aufgibst. Doch da nicht nur allein Dein Kaloriendefizit Einfluss auf dein Körpergewicht hat, ist es völlig normal, dass sich dein Gewicht nicht verringert.

Wenn du dich morgens auf leeren Magen wiegst, was du übrigens tun solltest, kann es durchaus passieren, dass wenn du am Vorabend eine größere Mahlzeit gegessen hast, dein Gewicht am nächsten Morgen schnell deutlich höher liegt als erwartet. Doch wenn du an diesem Tag in einem Kaloriendefizit warst, kannst du trotzdem in der Nacht Fett verbrennen. Auch kann es sein, dass du am Vortag etwas mehr Salz zu dir genommen hast und du so Wasser unter deiner Haut gespeichert hast und du so beim morgendlichen Wiegen schwerer bist. Daher solltest du dir nicht zu viele Sorgen machen, wenn das Gewicht sich mal nicht so verhält, wie du es erwartest. Schaue lieber auf deine Form, denn der Spiegel lügt nie. Auch kannst du schon durch einfaches Fühlen feststellen, ob du Fett verbrannt hast oder nicht.


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